Verfasst von: dreinold | 13. Oktober 2009

Freunde und Kulturelle Vielfalt an der FDU

Paul, Tatz and MeZur Abwechslung zu meinen ganzen Fussballgeschichten werde ich nun auch mal etwas über die ganzen Leute schreiben, die ich bisher hier so getroffen habe. An meiner Uni muss man wirklich sagen, dass man sooooo viele Leute aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen trifft. Das ist echt unglaublich. Am meisten wird mir das immer bewusst, wenn ich in einem Restaurant mit zum Beispiel Paul, Tatz, Dragan und Kenley sitze. Da sitzen neben mir als Deutschen also ein Engländer, jemand aus Simbabwe, ein Mazedonier und noch einer aus Haiti an einem Tisch und essen. Trotzdem spielen wir alle für die gleiche Uni und unsere gemeinsame Sprache neben Englisch ist: FUSSBALL.

Doch neben den vielen verschieden Nationalitäten in meinem Team, trifft man auch im Unterricht und in seiner Freizeit auf solche Leute. Hier werde ich nun einige von ihnen mal vorstellen :).

An erster Stelle kommt natürlich mein Roommate Tatz ( Tatenda Chimhanda ), mit dem ich die Abstand meiste Zeit hier verbringe, obwohl wir leider keinen gemeinsamen Unterricht haben. Trotzdem bin ich sehr glücklich, dass er hier mein Roommate ist, und wir haben uns auch vorgenommen das die restlichen 3 Jahre zu bleiben! Es ist immer wieder interessant wenn er von seinem Land erzählt, dass leider von einem Diktator regiert wird, der sein Land total hinunterzieht. Diese unterschiedlichen Ansichten vom Leben zu hören, gibt einem selber einen Anstoß, wie man über andere Dinge denkt.

Nun komme ich wahrscheinlich zu dem Verrücktesten Kerl – mein englischer Sturmkollege Paul. Er kommt aus Newcastle, und gerade deshalb war es für mich schwer, seinen schottischen Akzent zu verstehen. Er denkt die meiste Zeit eigentlich eher an Parties und Frauen als an sein Studium, aber trotzdem ist er mit seinem ganzen Herzen beim Fussball. Ich hätte vorher nie gedacht, dass ich mich jemals mit einem Engländer anfreunden würde, und dasselbe hat er auch von mir behauptet :), trotzdem verstehen wir uns super gut, was gerade unserem Zusammenspiel im Sturm zugute kommt!

In meinem Team gibt es dann noch Pedro mit dem ich mich sehr gut verstehe. Er ist hier geboren, doch seine Eltern sind ursprünglich aus Portugal, wo sie auch jeden Sommer noch hinfliegen weil sie dort ein Haus und Verwandte haben. Er spielt linker Verteidiger und ist ein richtig harter Socken mit einem riesigen Ehrgeiz.

Auch sonst hänge ich viel mit anderen Leuten rum, darunter auch einige Deutsche.

Guy ist wahrscheinlich einer der lustigsten aber auch ehrlichsten Menschen die ich hier getroffen habe. Er ist aus Israel, und sein Englisch ist mindestens genauso „schlecht“ wie meins, im Gegensatz zu den vielen anderen Leuten hier. Er ist im hiesigen Tennis Team, doch leider noch nicht spielberechtigt, da er bis vor kurzem in der israelischen Armee war. Mit ihm und Tatz verbringe ich hier sehr viel Zeit ausserhalb des Studiums.

Zu den sonstigen männlichen Zeitgenossen gehören noch Sven aus Holland, Ted aus Schweden ( beide in der gleichen Suite wie Tatz und ich ), Peter aus der Slowakei und ein anderer Pedro aus Brasilien. Diese jungen Herren spielen ebenfalls alle im Tennis Team.

Nun zum anderen und von mir bevorzugten Geschlecht. 🙂

Als erstes möchte ich hier Julia aus Bayern erwähnen, die denke ich einen großen Beitrag dazu hatte, dass ich mich für die FDU entschieden habe. Die Agentur die mich hierhin vermittelt hat, hatte sie ein Jahr zuvor zur FDU vermittelt und ich habe sie über bestimmt ein halbes Jahr jedes nur kleine Detail gefragt , und sie hat alles mit großer Geduld beantwortet. Sie spielt ebenfalls hier im Tennis Team wie auch Egzona. Sie ist allein schon etwas besonderes, da sie 5 verschiedene Sprachen spricht ( Deutsch, Englisch, Albanisch, Holländisch und Französisch ) und alleine deshalb mir schon oft immer eine große Hilfe gewesen ist. Sie hat schon in vielen Ländern gelebt und alleine deshalb schon viele Facetten des Lebens gesehen. An vielen Abenden sind Tatz und ich in ihrem und Christine’s Zimmer, die aus New Jersey kommt und im Fecht Team der FDU ist. Ebenfalls oft dabei ist dann auch noch Ornella aus Jamaika. Sie ist in keinem Sportteam hier, aber auch zu ihr hatte ich schon lange vorher Kontakt, bevor ich hierhin gekommen bin. Sie hat wahrscheinlich den kulturellsten Background von allen hier – ihr Vater ist Halb Chinesisch/ Halb Indisch und ihre Mutter ist Halb Indisch/Halb Kubanisch. And now last but not least meine deutschen, weiblichen Zeitgenossen :): Da sind zum einen Bonnie aus Thüringen ( Leichtathletik), Sophia aus Bonn ( Fechten ) und Lena aus Darmstadt ( Leichtathletik).  Sophia kennt natürlich die ganzen Clubs in Köln und Kölsch so wie ich – wie klein die Welt doch ist! Den Karneval kennt sie wahrscheinlich aber etwas besser als ich, da ich es dann doch lieber bevorzuge das Ganze etwas ruhiger anzugehen da mir die Musik und der Alkoholkonsum nicht so entgegen kommen. Bonnie hingegen ist immer etwas verdutzt wenn Kölsch in ihrer Umgebung gebräuchlich wird. 🙂 Bis auf Julia ( sie ist im zweiten Jahr hier, also Sophomore ), sind die alle hier erwähnten Personen einschließlich mir, Freshman. Lena hingegen hat schon 2 Jahre Business Studium in Frankfurt hinter sich, und ist deshalb hier ein Junior ( 3. Jahr ). Das hilft besonders dann, wenn man mal Fragen bzgl. Business Hausaufgaben hat!

Natürlich gibt es noch einige andere Personen die ich hier getroffen habe, darunter natürlich auch Amerikaner, aber ich wollte euch einfach mal zeigen, aus wievielen unterschiedlichen Ländern die ganzen Leute um mich herum kommen.

Ich denke gerade im Bezug auf zum Beispiel zukünftige Reisen oder auch geschäftliche Kontakte, könnten diese Freundschaften sehr hilfreich sein. Es ist schon toll zu wissen, dass man zum Beispiel einfach nach Israel fliegen kann und soweit nur den Flug zu bezahlen hat. 🙂

Ich könnte sicherlich noch einiges mehr hier schreiben über diese unterschiedlichen Personen, dies ist aber nur schonmal ein kleiner Einblick in mein hiesiges, soziales Leben an der FDU.

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Responses

  1. Lieber Dominic ,eines hast Du in Deinem jungen Leben schon erfahren ,wie schön es ist in der Welt herum zu kommen (um dem kleinen Dunstkreis der
    der Heimat (Wesseling ) mal zu entrinnen.
    Das heisst nicht das man seine Heimat nicht lieben soll. Aber für Dein späteres Leben gibt es nichts besseres als andere Länder und Meschen sowie
    Kulturen kennen zu lernen.
    Ich würde an Deiner Stelle auch die Kontakte so ausbauen das gegenseitige Besuche stattfinden.
    Dafür muss man dann auch was sparen ,denn nichts ist umsonst ,aber durch gegenseitige Besuche wird vieles preiswerter und wenn man vor Ort einen Ansprechpartner hat ,ist es viel einfacher. Dein Vorteil gegenüber uns ist schon mal die englische Sprache und trotzdem fahren wir mit unseren paar Brocken in alle Herren Länder.
    Lieber Jnge Du bist auf dem richtigen Weg , lass Dich nicht beirren und mache weiter so.
    Alles Liebe und sei herzlich gegrüßt
    von Oma und Opa


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